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Palästinensischer Abend

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Palästinensischer Abend
Die palästinensische Studierendengemeinde in Ilmenau freut sich, dass soooo viele am 14.01. zum interkulturellen Abend in den BI-Club gekommen sind, um mit uns gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen und vor Beginn der Prüfungszeit noch einmal ausgiebig zu feiern!

Neben köstlicher palästinensischer Küche für Veganer und Fleischesser gab es eine kurze Präsentation über das Land sowie Musik und Bilder, um Eindrücke aus Palästina zu vermitteln.
Nachdem alle ihr Bäuche mit unseren frisch gekochten Musakhan, Falaffeln, Shourbet Addas und süßer Basboussa gefüllt hatten - zu unserer großen Freude manche mehr als nur einmal ;-) - wurde fleißig bis spät in die Nacht das Tanzbein geschwungen und gemeinsam ausgelassen Dabkeh getanzt. Während der Verschnaufpausen ließen sich manche noch mit Henna verschönern.
Wir sind immer noch ganz überwältigt von dem großen Interesse, den vielen Besuchern und der positiven Resonanz! Danke an alle, die da waren und mit uns getanzt, gege…

Teilnahme am Internationalen Kino

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Internationales Kino





Liebe Filmbegeisterte,
in diesem Semester möchten das Ilmenauer Flüchtlingsnetzwerk, der ISWI e.V. und der Hochschulfilmclub euch das Kino der Welt nach Ilmenau bringen. Dazu wird einmal im Monat ein Film gezeigt, den man eher nicht in den großen Blockbuster-Kinos sieht - und zwar im Original mit deutschen Untertiteln. Zum Auftakt am 18.10. gab es gleich zwei großartige Filme, die auf wahren Geschichten beruhen: Einen aus Palästina (Ein Lied für Nour - Ya tayr el tayer) und einen französisch-iranischen (Nur wir drei gemeinsam - Nous trois ou rien).

Aus diesem Anlass haben wir fleißig die Rührlöffel, Nudelhölzer, Suppenlöffel und Pfannen geschwungen, um an diesem Abend passend zum Doppelfilmkino einen kulinarischen Einblick nach Palästina zu geben. Wir haben uns nicht nur über das Lob für unser Essen gefreut, sondern auch um die spontan von den Kinobesuchern aufgestellte Spendenbüchse, weil es ihnen so gut schmeckte, dass sie gerne einen kleinen Obolus zu den grati…

De/Eng: Ein gelungener inspirierender Abend mit Issa Amro

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It was an exciting, successful evening! Despite World Cup and all the sympathy for Iceland we had a full seminar room Students, citizens of Ilmenau and some visitors from other parts of Thuringia came yesterday to listen to Issa Amro's reports and to discuss peaceful forms of resistance against the Israeli occupation. Some visitors were traveling for one hour by car to take the opportunity to get first-hand information from a respected human rights activist!  We were very happy about the lively participation and the great interest in the event!
We would like to thank Issa for his great lecture and his daily untiring commitment despite the threats and repression by the occupation - to fight for justice! We hope Issa has a good trip back home and likes the Viba chocolate And we would like to thank the German-Palestinian Society, which supported Issa's visit to Germany!

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Das war ein spannender, gelunger Abend! Trotz Fußball-WM und aller Sympathie für Island hatten w…

De/Eng Menschen in Hebron - Zwischen Besatzung & gewaltlosem Widerstand - Vortrag und Diskussion

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Menschen in Hebron - Zwischen Besatzung & gewaltlosem Widerstand Vortrag und Diskussion mit Issa Amro
Wir freuen uns riesig, nächste Woche den berühmten Menschenrechtsaktivisten Issa Amro in Ilmenau begrüßen zu dürfen!!! Es wird einen spannenden Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde geben, bei der ihr ihm ganz viele Löcher in den Bauch fragen könnt. Lasst euch diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen!

Wann?
Freitag 22.06.2018 um 19:00 Uhr
Wo? Humboldtbau Seminarraum HU 129 Gustav-Kirchhoff-Platz 1, Ilmenau

Vor 51 Jahren besetzte Israel das Westjordanland. Seitdem gehören Militärcheckpoints, illegale Siedlungen, willkürliche Verhaftungen und Soldatengewalt zum Alltag der dort lebenden Menschen. Besonders betroffen ist die Stadt Hebron. Gewalttätige Siedler, Ausgangssperren, Tränengas, für Palästinenser komplett abgeriegelte Viertel, nach Ethnizität getrennte Gehwege sowie Vertreibung der Palästinenser durch Zwangsenteignungen machen dort einen normalen Alltag unmöglich. D…

Palästinensisches Essen beim Ilmenau Food Street Festival

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Wir haben uns sehr gefreut, dass einige palästinensische Studenten am Ilmenau Street Food Festival teilgenommen haben. Das Festival war, wie jedes Jahr, ein Ort, an dem sich alle Menschen treffen und die verschiedenen Geschmäcker dieser Welt genießen konnten.
Palästinensisches Essen durfte da natürlich auch nicht fehlen :-) So gab es einen Essenstand, und es hat uns gefreut, dass die Menschen unser "Musakhan" (Huhn, Zwiebel, Sumach, Brot und viel Olivenöl) und "Qataef" (Taschen gefüllt mit einer speziellen Creme mit Sirup) genossen haben :-)
Die Welt ist viel besser, wenn wir sie miteinander teilen, und Ilmenau ist viel schöner, wenn Menschen zusammenkommen und die Vielfalt unserer geliebten Stadt genießen!


Eine Botschaft von der Holocaust-Überlebende Esther Bejarano (Deutsch/English/عربي

Eine Botschaft von der Holocaust-Überlebende Esther Bejarano
„Was Adolf Hitler und die Nationalsozialisten dem jüdischen Volk angetan haben: Vernichtung von 6 Millionen Menschen, Holocaust, darf nicht die Rechtfertigung Israels für die Diskriminierung des Palästinensischen Volkes sein. Es ist ganz besonders wichtig, dass alle in Deutschland, in denen ein menschliches Hertz pocht, endlich erkennen, dass Kritik an der Politik Israels nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen ist. Ich habe nicht das Vernichtungslager Auschwitz, das KZ Ravensbrück und den Todesmarsch überlebt, um von sogenannten Antideutschen und Konsorten als Antisemitin beschimpft zu werden.
Konzentrieren wir uns besser auf den Kampf gegen Pegida, AFD und andere rechtslastige Gruppen, die zerstören wollen, was von unserer Demokratie noch erhalten ist.“ A message from the Holocaust survivor and political activist Esther Bejarano:
Dear friends, „What Adolf Hitler and the Nazis did to the Jewish people: Murdering of 6 million p…

3 Monate einer Palästinensischen Familie (DE/EN/عربي)

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Die letzten 3 Monate aus dem Leben einer palästinensischen Familie im Westjordanland: Israelische Soldaten schossen im Dezember dem 14jährigen Mohammed Tamimi eine Kugel in den Kopf. Er wurde 8h lang notoperiert, eine Schädelplatte musste entfernt werden, um den gefährlich hohen Druck auf sein geschwollenes Gehirn zu senken und lag anschließend mehrere Tage im Koma.
Den Schuss auf Mohammad sah auch seine 16jährige Cousine Ahed Tamimi. Einen Tag später verschafften sich israelische Soldaten gewaltsam Zugang zu ihrem Elternhaus. Ahed protestierte lautstark gegen das Eindringen, woraufhin ein Soldat ihr ins Gesicht schlug. Daraufhin holte Ahed aus und verpasste dem schwer bewaffneten Soldaten selbst eine Ohrfeige. Für die wurde sie kurze Zeit später mitten in der Nacht verhaftet und ins Militärgefängnis gesteckt. Dort musste sie ohne Familie oder Telefonkontakt ihren 17. Geburtstag verbringen. Ein illegales israelisches Militärgericht macht ihr nun wegen der Ohrfeige den Prozess und dro…